Vita

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Wie ich sprituelle Begleiterin und Paqo wurde…

vom Pflanzen des eigenen Inka Samens, aus dem ein Mammutbaum erwuchs…

dieses Bild kam immer wieder, in jeder der einzelnen Übungen, die ich über die letzten 3 Jahre machte… vom riesigen Baum, über die Entwicklung und die Änderung der Sicht der Dinge… jetzt ist der Baum so gross, dass ich lediglich staunend hinauf sehen kann und den Wipfel nicht sehen kann, aber die Erkenntnis erlangen durfte, es gibt noch so vieles zwischen Himmel und Erde, das es zu entdecken gilt… einfach wunderschön.

In jungen Jahren hatte ich bereits Vorahnungen und eine stark ausgeprägte Empathie auch in Verbindung mit Tieren und der Natur. Diese Verbindungen geben mir heute ein klares Körpergefühl, mit dem ich mich stark fühle. Mein Weg des Paqo  in der Inka – Tradition, beginnt mit einer christlichen Prägung. Durch viele Reisen in diverse Länder und dem Kennenlernen verschiedenster Kulturen und Religionen, hat sich meine Denkweise verändert. Prägend war ein Besuch 2001 bei einer Santera auf Kuba. Wir besuchten mit einem Freund seine Taufpatin in Santiago de Cuba, es stellte sich heraus, dass sie eine Santera war. Sie wusste Dinge, die kein Mensch außer mir wissen konnte, ich sprach kein Spanisch, sie kein Englisch. Die starke, energetische Verbindung war sofort spürbar und sie fragte mich „warum ich so dumm sei und nichts könne“ . Sie meinte damit meine Fähigkeiten, die ich nicht nutze. Die Freiheit des doch sehr unverblümten Wortes lies aus mir eine Suchende werden. Bis 2004 war ich ingesamt 7 mal auf Cuba und lernte immer mehr über die Energiearbeit und die enge Verbindung mit den Helfern, Elementen und die Praktiken, ich kann heute sagen, dass es, wie bei den meisten Richtungen, der Inka – Tradition doch erstaunlich ähnlich ist. 2004 haben mein Mann und ich in der Tradition der Santera geheiratet. meine Freunde auf Cuba sagen, sie heiraten 3 mal, da diese Zeremonie ein sich zueinander bekennen ist, das fernab von Staat und Kirche stattfindet ( das sind die beiden anderen Hochzeiten), ist es eine ganz besondere Zeremonie.

Ich hatte als 14 jährige einen sehr einschneidenden Moment, als ich einen für mich tragischen Sportunfall hatte, der meine sportliche Karriere sofort beendete. Sämtliche Träume meiner Kindheit waren damit hinfällig. Die Ausbildung zur Krankenschwester konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht beendet werden, mein Traum Kinderchirurgin oder Physiotherapeutin konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht umgesetzt werden. Irgendwann hörte ich das Zählen der unendlich vielen Operationen auf, das Mitleid der Menschen herum nervte mich und eines Tages, bei einer Kontrolluntersuchung sagte Prof. Dr. Rudolf Ascherl zu mir : „Sag mal Sabine, beherrscht dein Knie dich, oder du dein Knie?“Ich war zuerst richtig beleidigt…, nach einem Jahr kam dann der Gedanke… wo er Recht hat, hat er Recht! Dann hatte ich noch innerhalb von 2 Wochen 2 schwere Autounfälle, die mich dann 1,5 Jahre „ausgenockt“ haben, ich verlor unter anderem mein geliebtes Zahlengedächtnis und mein Kurzzeitgedächtnis. Was mich aber auf der Spur hielt, war das Wissen, dass ich, wie jeder andere Mensch auch, nur 10 Prozent meines Gehhirns nutze, folglich gibt es 90 Prozent in Reserve, die ich aktivieren und trainieren kann. Meine Kinder waren zu dem Zeitpunkt 3,5 Jahren und 10 Monate. Ich entschied “ I do it on my own way“! Weiterhin gab es in meinem Leben einige Erlebnisse, die mich in die Energiearbeit gebracht haben, unter anderem ein Arztbrief aus der Uniklinik Tübingen der mir eine Diagnose mitteilte, die ich für mich in den jungen Jahren (ich war 30) und als Mutter von 2  kleinen Kinder nicht akzeptieren wollte. Ich hatte meinen Mann gerade erst kennengelernt, begonnen Wirtschaftsjura zu studieren und bekam innerhalb von 2 Wochen Krankheiten angedichtet, die ich nicht haben wollte. Bei meinem letzten Besuch in Tübingen sagte mir die Oberärztin der Onkologie „Man könne nichts mehr machen“, gab mir eine Rezept Valoron N3 (hab ich nie genommen) und einen Flyer für eine Selbsthilfegruppe. Die Erlebnisse dort waren so einschneidend, dass ich für mich einen Weg gesucht habe, wie ich weiterkomme. Meine ersten Schritte in die Richtung der persönlichen „Selbstheilung“ waren sehr von Neugier geprägt und so beschloss ich für mich, ich bin nicht krank, ich will es nicht und kann es mir wegen meiner Kinder auch nicht erlauben. Ich ging nie wieder zum Arzt, weil ich fühlte, dass es einfach nicht stimmt. Ich wollte nicht einmal wissen, ob es vielleicht eine Verwechslung war. Ich wollte einfach nicht in diese Energie. So nach und nach kam ich voran, bereits als Kind hatte ich immer wieder einen Traum, dass ich zwischen dem Diesseits und Jenseits stehen konnte und es dazwischen keine Trennwand gab. Nach langem Suchen und Hinterfragen nach dem Sinn und der Bedeutung, war der Begriff Schamane in mir und ich recherchierte was das denn überhaupt ist. Auch ein sehr „anstrengendes“ Wellness Wochenende mit meiner Schwägerin, das sie nutzte, mir dauernd zu sagen, ich solle endlich meine Fähigkeiten nutzen, brachten mich in die Richtung, den Schritt zu wagen. Auch einer meiner geliebten Sprüche war ein ständiger Begleiter in meinem Kopf“Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“.  an dieser Stelle „Danke dafür Bea, für deine Zähigkeit, versus meiner „Sturheit“. Nachdem ich es verstanden hatte, startete ich die Ausbildung. Ziemlich zum Ende des doch recht langen Kurses sagte mir der „Schulleiter“, ich wäre nicht stark genug um Schamanin zu werden, obwohl er mich nie sah und nicht kannte…Irgendwie war es auch noch nicht das, was ich tatsächlich gesucht hatte. Ich suchte weiter und fand dann schließlich in Prof. Juan Nunez del Prado und Ivan Nunez del Prado meine Lehrer, die mir genau meine Fragen beantworteten, die ich so lange hatte. Der Innere Frieden und das Gefühl zu Hause angekommen zu sein, zeigte mir, dass ich tatsächlich angekommen bin. Seit dem bereitet es mir eine kindliche Freude, Menschen eine leichte Seite des Seins zu zeigen, oder eine andere Sicht der Dinge einzunehmen. Prof. Juan Nunez del Prado sagt gerne “ a Paqo is an artist“ … genau so fühlt es sich an, leicht, beschwingt, pragmatisch, praktisch, dezent anzuwenden und die Ergebnisse sprechen für sich. Ich liebe es einfach und so wurde ich zum Paqo nach der Tradition der Q´eros.

Hier fällt mir immer eines der Lieblingslieder meines Mannes dazu ein: Frank Sinatra- I did it my way … und mein Lieblingslied von Queen – It´s a kind of magic
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Wo mir das Schamanentum geholfen

hat…

und wie es weiter ging…

Eine Zeitlang war ich mittelmäßig erfolgreich, bis die Coaching Ausbildung und die Schamanen Ausbildung in mein Leben traten. Ab da fielen nach und nach die Blockaden, um wirklich erfolgreich zu werden. Beide Methoden halfen mir mehr aus meinem Leben herauszuholen und in meinen Möglichkeiten zu stehen und nicht darunter. Und heute? Neben der Tätigkeit als Coach und Praktizierend in der Tradition der Q´eros, sowohl im privaten Umfeld meiner Kunden, als auch im gewerblichen Umfeld für Firmenkunden, bin ich auch in der Unternehmensberatung tätig, wo ich Kunden im Umfeld der Einkaufsberatung, Mediation und Vertragsverhandlung zur Seite stehe. Schon immer begleitete die Symbiose aus medizinischen Themen und wirtschaftlich ausgerichtetem Unternehmertum meinen Werdegang. Ob es meine mehr als 10jährige Tätigkeit als Geschäftsführerin einer Radiologischen Großgerätepraxis in Stuttgart war, bei der ich sowohl die wirtschaftlichen Belange der Praxis verantwortete, als auch selbst als MRT- Anwendungsspezialistin tätig war, oder heute als Coach, Mediatorin oder als  Paqo für Firmenkunden: stets ist es der Mensch, der im Mittelpunkt steht. Mein Tätigkeitsfeld erstreckt sich natürlich auch auf den privaten Sektor. Hier begleite ich meine Clienten als Coach oder spirituelle Begleitung sehr erfolgreich unter dem Motto „Schamanisch befreit leben“. 

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Vita

Staatlich anerkannte Betriebswirtin (HWK)
Vordiplom Diplom-Wirtschaftsjuristin (FH)
Coach für Persönlichkeitsentwicklung
Schamanische Ausbildung
• Ausbildung in der Inka Tradition einschließlich Masterclass
10 Jahre Geschäftsführerin einer Radiologischen Größgerätepraxis
MRT-Anwendungsspezialistin

Lebensmaxime / Weisheiten, die mich inspirieren

Renne nicht, wenn Du tanzen kannst.
Wenn wir unseren Aufgaben ausschliesslich effizient und effektiv nachgehen, so übersehen wir die Schönheiten des Alltags, der auch in diesen Aufgaben stecken.

Bleibe nicht unter Deinen Möglichkeiten.
Diese Maxime liegt mir ganz besonders am Herzen. Leben Sie grösser und ausgiebiger und befreien Sie sich vom gesellschaftlichen, alltäglichen Zwang.

Tue gewöhnliches, ungewöhnlich.
Das Gewohnte anders zu machen, ist mir wichtig.

Ars est celare artum.
Die Kunst besteht darin die Kunst nicht sehen zulassen. Eine schöne Weisheit, die das Können und lange dafür Üben dahinter versteckt.

Willst Du ein Leben haben, nimm es Dir.
Eine Lebensmaxime, die nur ein Ziel hat. Sei aktiv und gestalte Dein Leben aktiv

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Ist die Inka – Tradition spirituell?

Natürlich ist das Schamanentum und auch die Tradition der Hochanden spirituell geprägt. Genauso verhält es sich mit dem Buddhismus oder Taoismus. Alle Religionen oder Tradition fussen im Kern auf den Selben Prinzipien und Ansichten.

Ich sehe mir die wissenschaftlichen Wirkungsweisen an und lasse auch die spirituellen Einflüsse zu. Auf meiner Webseite findest du viele sehr wissenschaftsnahe Erläuterungen. Dies hat damit zu tun, dass über das Diesseits es leichter ist zu beschreiben bzw. zu erfassen, was sich hinter der Methode verbirgt. Die Variante – und dann passiert ein Wunder – liegt mir nicht. Mir ist es wichtig dir ein durchgehendes Verständnis für die Methode zu geben. Das Spirituelle hat seinen Platz und darf es auch dort behalten.

Spirituelle Werte und Entwertung.

Mir ist es oft passiert, dass nach spirituellen Momenten ob in kirchlichen Umgebungen oder freieren Strukturen das Erfahrene als Novum ausgesprochen wurde. In großer Euphorie wurden die spirituellen Werte über die anderen Werte hinweg gepriesen. Diese Euphorie finde ich persönlich abschreckend, es macht mich betroffen und damit findet in meiner Wahrnehmung eine Entwertung dieser Werte statt. Aus diesem Grund nehme ich spirituelle Erfahrungen genauso an, wie ich weltliche Erfahrungen annehme. Keine der beiden Erfahrungen ist als besser zu werten. Davon mache ich mich frei. Alles hat seinen Wert. Alles darf sein. Alles macht Sinn. „Feel the Flow“